Erst das Bauchgefühl – jetzt die Daten

„Das Netz wird auch nicht besser." Diesen Satz hören wir in unseren Shops fast täglich. Und tatsächlich: Viele erleben die Mobilfunkversorgung eher als schlechter werdend – mehr Geräte, mehr Datenhunger, dünnere Abdeckung gefühlt überall dort, wo man sie gerade braucht.

Zahlen zum Netz gibt es zwar längst. Die Bundesnetzagentur sammelt seit Jahren Daten – unter anderem mit ihrer Mess-App – und zeigt die Ergebnisse in der Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs. Nur: Vieles davon spiegelt die theoretische Abdeckung wider. Was tatsächlich bei dir am Handy ankommt, ist oft eine andere Geschichte. Genau diese Lücke schließt die Messwoche – sie bringt die Nutzerperspektive ins Spiel.

Eine einzelne Beschwerde verpufft. Zehntausende Messungen ergeben eine Landkarte, die kein Netzbetreiber und keine Behörde mehr ignorieren kann.

Was ist die Mobilfunk-Messwoche?

Die zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche findet vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 statt. Sie ist eine gemeinsame Aktion von Bund, Ländern und Kommunen mit einem einfachen Ziel: die Nutzerperspektive im Mobilfunk genauer abzubilden – also die tatsächlich erlebte Netzqualität sichtbar zu machen, nicht nur die auf dem Papier.

Das Schöne daran: Mitmachen kannst du auch außerhalb dieser Woche. In der Messwoche selbst zählt aber jede Messung besonders, weil so viele gleichzeitig unterwegs sind – und je mehr Daten zusammenkommen, desto genauer wird das Bild.

So machst du mit – in zwei Minuten

App „Mobilfunk-Check" laden. Die kostenlose App der Bundesnetzagentur gibt es im Apple App Store und im Google Play Store.

Voraussetzungen checken. Du brauchst nur ein Smartphone mit aktueller Software, eine Internetverbindung und eine aktive SIM-Karte. Keine Anmeldung, keine Kosten.

Messung starten. Die App prüft Empfang, Geschwindigkeit und Standort – in wenigen Sekunden erledigt.

Dort messen, wo's hakt. Im Zug, am Ortsrand, im Keller, auf dem Land – genau an den schwachen Stellen ist deine Messung am wertvollsten.

Alle Infos, Termine und der direkte Link zur App findest du gebündelt auf check-dein-netz.de.

Wohin deine Messung fließt

Die Bundesnetzagentur sammelt alle Messungen und zeigt sie in der Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs. Dort wird Schwarz auf Weiß sichtbar, wo Netz fehlt. Und genau diese Karten sind die Grundlage, wenn Bund, Länder und Kommunen über Förderung und gezielten Ausbau entscheiden.

Heißt im Klartext: Deine zwei Minuten Messen sind kein Tropfen auf den heißen Stein. Sie helfen mit, dass an der richtigen Stelle gebaut wird – vielleicht sogar genau in deiner Straße.

Unsere ehrliche Einordnung

Wir leben von Verbindung – und gerade deshalb sagen wir dir ehrlich: Nicht jedes Funkloch ist Schicksal, aber auch nicht jedes lässt sich wegzaubern. Was wir tun können: Bring dein Empfangsproblem mit in den Shop. Wir schauen gemeinsam, ob es am Standort, am Tarif, am Netz oder schlicht an einer falschen Handy-Einstellung liegt – oft ist nämlich nur das 5G ausgeschaltet. Und wenn ein anderer Netzbetreiber bei dir zuhause einfach besser ist, sagen wir dir das auch – selbst wenn's nicht unser Lieblingsvertrag ist. Die Messwoche ist ein gutes Werkzeug, um endlich Butter bei die Fische zu bekommen.

Schlechter Empfang bei dir zuhause?

Komm einfach vorbei – wir prüfen Netz, Tarif und Handy-Einstellungen ehrlich und ohne Verkaufsdruck und zeigen dir, welches Netz an deiner Adresse wirklich am besten ist.

Zum nächsten greem-Shop

Quelle: Mobilfunk-Messwoche – eine Aktion von Bund, Ländern und Kommunen, 24. Juni bis 1. Juli 2026 – check-dein-netz.de. Daten & Funklochkarte: Bundesnetzagentur / Gigabitgrundbuch.