Was wurde da eigentlich vereinbart?
Anfang Juni haben Politik und Telekommunikationsbranche eine 32-seitige Absichtserklärung unterschrieben – ein sogenanntes Memorandum of Understanding. Wichtig zur Einordnung: Es ist eine gemeinsame Selbstverpflichtung, rechtlich nicht bindend. Dahinter stehen aber fast alle, die beim Ausbau mitreden:
- Bund & Länder: Digitalminister Karsten Wildberger und die Digitalressorts aller 16 Bundesländer.
- Kommunen & Verbände: kommunale Spitzenverbände sowie VATM, Breko, Buglas, Bitkom, Anga und VKU.
- Netzbetreiber: Telekom, Vodafone, Telefónica (o2), 1&1, Versatel, Deutsche Glasfaser und Ewe Tel.
Insgesamt 34 Unterzeichner ziehen damit am selben Strang – das ist tatsächlich neu und ein gutes Signal.
Die Zahlen hinter dem Pakt
- 8,5 Mrd € Investitionen in Glasfaser
- 2,4 Mrd € Investitionen in die Mobilfunknetze
- 5,6 Mio neue Glasfaseranschlüsse „homes passed" (Leitung liegt in der Straße)
- 3,1 Mio davon direkt nutzbar „homes connected" (bis ins Haus)
Weitere Milliardeninvestitionen sind für 2027 und 2028 angekündigt. Der Fortschritt wird zweimal im Jahr mit Kennzahlen überprüft.
Der Unterschied zwischen „homes passed" und „homes connected" ist übrigens genau das, was wir im Laden täglich erklären: Dass die Glasfaser in deiner Straße liegt, heißt noch lange nicht, dass sie auch bis in deine Wohnung gezogen ist. Den letzten Schritt – und ob er sich für dich lohnt – schauen wir uns gemeinsam an.
Der eigentliche Hebel: weg mit der Bürokratie
Geld ist beim Ausbau selten das Problem – die Geschwindigkeit ist es. Eine Bitkom-Erhebung bringt es auf den Punkt: Bis ein einziger Mobilfunkmast steht, vergehen im Schnitt über drei Jahre – davon rund 16 Monate allein für die Standortsuche und etwa 10 Monate für die Genehmigung.
Genau hier setzt der Pakt an: Bund, Länder und Kommunen wollen Genehmigungsverfahren beschleunigen und digitalisieren und bessere gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen. Wenn das gelingt, ist das der größere Hebel als jede zusätzliche Milliarde.
Ein Pakt auf Papier baut noch keinen Anschluss. Wie es eine Branchenvertreterin treffend sagte: Entscheidend wird sein, dass die Ziele nicht nur auf dem Papier stehen, sondern vor Ort Wirkung entfalten.
Und genau da sind wir: Wir versprechen dir keinen Anschluss, den es an deiner Adresse noch gar nicht gibt. Wir prüfen ehrlich, was bei dir heute schon geht – Glasfaser, Kabel, DSL oder schnelles Mobilfunk-Internet – und holen dir das Beste raus, statt auf ein Förderprogramm zu warten.
Was geht an deiner Adresse?
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Verfügbarkeit jetzt prüfenQuelle: telecom handel: „Politik und Wirtschaft vereinbaren Maßnahmen zum schnelleren Netzausbau" (08.06.2026). Die Absichtserklärung ist rechtlich nicht bindend; Zahlen und Ziele laut den Unterzeichnern. Verfügbarkeit an deiner Adresse prüfen wir gern persönlich.