Ein Stadion ist für ein Mobilfunknetz der härteste Test, den es gibt. Zehntausende Menschen auf engstem Raum, und in der Sekunde nach dem Tor wollen sie alle gleichzeitig dasselbe: filmen, verschicken, posten. Die Telekom hat die BayArena in Leverkusen über die Sommerpause dafür umgerüstet. Wir schauen uns an, was da wirklich verbaut wurde – und warum das mit Offenbach mehr zu tun hat, als man denkt.
Teil 1 · Was verbaut wurde
41 Antennen, aber nicht unters Dach.
Die naheliegende Vorstellung ist, man hängt ein paar starke Antennen unters Stadiondach und fertig. So funktioniert es nicht. Die Telekom hat 41 neue Antennen direkt über den Rängen angebracht – ausgerichtet auf die Zuschauerbereiche, nicht auf das Spielfeld.
Dazu kommen drei zusätzliche Mikrozellen an den Zuwegen außerhalb des Stadions – für die Menschenmengen vor dem Anpfiff und nach dem Abpfiff, wenn sich alle gleichzeitig in Bewegung setzen.
Teil 2 · Warum das so aufwendig ist
Es geht nicht um Reichweite. Es geht um Kapazität.
Das ist der Punkt, den man verstehen muss, und er erklärt auch, warum dein Handy bei jedem Großereignis streikt. Eine Funkzelle hat nicht nur eine Reichweite, sondern auch eine Obergrenze, wie viele Geräte sie gleichzeitig bedienen kann. Eine einzige starke Antenne für 30.000 Menschen wäre wie eine einzige Kasse im Supermarkt am Samstagmittag: Der Laden ist gut beleuchtet, du kommst trotzdem nicht dran.
Deshalb wird das Stadion in 14 Sektoren geteilt. Jeder Rangabschnitt bekommt seine eigene Zelle und damit seinen eigenen Anteil an der Kapazität. Die Antennen zeigen dabei gezielt auf die Ränge, damit die Funkleistung dort ankommt, wo die Menschen sitzen, und sich nicht über dem leeren Rasen verteilt.
Deshalb hilft dir der volle Balken nichts: Die Anzeige auf dem Display zeigt die Signalstärke, nicht die freie Kapazität. Bei einem vollen Stadion oder einem Stadtfest kann der Empfang exzellent aussehen und trotzdem geht nichts raus – weil die Zelle schlicht ausgelastet ist. Genau dieses Problem löst man nur mit mehr Zellen, nicht mit mehr Leistung.
Teil 3 · Der Offenbacher Bezug
Warum uns ein Stadion in Leverkusen etwas angeht.
Wir sind Sponsor bei den Kickers Offenbach – und wer beim OFC zu Hause ist, weiß, dass Leverkusen dort kein fremder Name ist. Zwischen den Fans beider Vereine besteht seit 1980 eine Freundschaft, die unter dem Namen „Lack und Leder" läuft: Lack für die Chemiestadt Leverkusen, Leder für die Lederstadt Offenbach.
Entstanden ist sie am 3. Oktober 1980, als Offenbacher Fans die angereisten Leverkusener am Bieberer Berg in ihrem Block in Schutz nahmen. Über 45 Jahre später hält das immer noch – sie gilt als eine der ältesten Fanfreundschaften im deutschen Fußball und wird inzwischen über mehrere Generationen weitergetragen. Im Juli dieses Jahres war Bayer 04 zum 125. Jubiläum der Kickers zu Gast am Bieberer Berg.
Praktisch heißt das: Wenn Offenbacher Fans nach Leverkusen fahren – und das tun sie regelmäßig –, profitieren sie ab dieser Saison direkt vom neuen Netz in der BayArena. Wir freuen uns für unsere Fanfreundschaftspartner, dass das Halbzeitvideo jetzt rausgeht, bevor die zweite Halbzeit läuft.
Wie kommt das Netz ins Stadion?
Die Telekom war beim Umbau mit der Kamera dabei und zeigt, was hinter der Mobilfunkversorgung in einem Fußballstadion steckt – von der Antennenmontage bis zur Ausrichtung auf die Ränge.
Video auf YouTube ansehenTeil 4 · Für dein nächstes Spiel
Vier Dinge, die im vollen Stadion tatsächlich helfen.
- 5G eingeschaltet lassen. Klingt banal, ist aber der häufigste Fall bei uns im Laden: Wer 5G in den Einstellungen abgeschaltet hat, landet auf LTE – und genau dort ist die Zelle im Stadion zuerst voll. Wie du das prüfst, steht hier.
- Video erst später hochladen. Ein 30-Sekunden-Clip belegt die Zelle für alle in deinem Sektor mit. Aufnehmen ja, hochladen nach dem Abpfiff.
- WLAN aus, wenn du keins nutzt. Das Gerät hängt sich sonst an offene Netze mit hunderten Teilnehmern und kommt dort noch schlechter durch als über Mobilfunk.
- Vor dem Anpfiff erledigen, was Datenvolumen braucht. Tickets, Fahrpläne und Aufstellungen laden, solange die Ränge noch nicht voll sind.
greem-Einschätzung
Netzausbau merkt man erst, wenn er fehlt.
41 Antennen in einem Stadion sind keine Schlagzeile, die jemanden vom Sofa reißt. Aber sie sind der Unterschied zwischen „ich schick dir das Tor gleich" und einem Ladebalken, der sich zwanzig Minuten nicht bewegt. Solche Ausbauten passieren fast unsichtbar in der Sommerpause, und genau deshalb finden wir es richtig, mal hinzuschauen. Wer wissen will, was an seiner eigenen Adresse geht – nicht im Stadion, sondern zu Hause –, kommt einfach vorbei.
Wie sieht dein Netz zu Hause aus?
In unseren 7 greem-Filialen im Rhein-Main-Gebiet prüfen wir für deine Adresse, welche Netze und welche Technik verfügbar sind – und ob dein Tarif dazu passt.
Zum nächsten greem-ShopQuellen und Hinweise: Angaben zum Netzausbau nach der Mitteilung der Deutschen Telekom zur BayArena sowie begleitender Fachberichterstattung, abgerufen am 27. August 2026; das verlinkte Video stammt vom Kanal der Deutschen Telekom. Angaben zur Fanfreundschaft nach den Vereinsdarstellungen von Kickers Offenbach und Bayer 04 Leverkusen: bestehend seit 1980, dort als eine der ältesten Fanfreundschaften im deutschen Fußball beschrieben. Die BayArena ist die Heimspielstätte von Bayer 04 Leverkusen; Kickers Offenbach spielt am Bieberer Berg. Telekom und MagentaTV sind Marken der Deutschen Telekom AG, Bayer 04 Leverkusen und Kickers Offenbach sind eigenständige Vereine; wir sind unabhängiger Fachhandel, autorisierter Telekom-Partner und Sponsor der Kickers Offenbach. Die Hinweise für Besucher sind eigene Erfahrungen aus der Beratung. Bildnachweis Titelbild: Partonez, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Ausschnitt; die bearbeitete Fassung steht ebenfalls unter CC BY-SA 4.0. Das Stimmungsbild im Beitrag ist eine KI-generierte Darstellung und zeigt kein reales Stadion. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Irrtümer und Abweichungen vorbehalten. Das verbindliche Angebot erfolgt ausschließlich im Shop mit allen rechtlichen Informationen. Inhalte können teilweise KI-generiert sein.