IoT steht für das Internet der Dinge: Geräte, die ohne Menschen Daten verschicken, etwa ein Füllstandssensor im Tank, der GPS-Tracker im Anhänger oder die Steuerung einer Pumpe auf dem Feld. Die meisten davon funken über das normale Mobilfunknetz. Wo das endet, war bisher Schluss. Genau diese Lücke will die Telekom mit ihrem sogenannten Multiorbit-Roaming schließen.
Was neu ist.
Die Telekom arbeitet bereits mit dem Satellitenanbieter Skylo, der geostationäre Satelliten nutzt, sowie mit Sateliot und OQ Technology. Neu dazu kommt Iridium mit Satelliten in niedriger Umlaufbahn. Die technische Anbindung und die weltweiten Roaming-Vereinbarungen sind abgeschlossen, der kommerzielle Betrieb für passende NB-IoT-Geräte hat begonnen. Erste IoT-Lösungsanbieter in Europa testen den Dienst bereits.
Wie es funktioniert.
Das Gerät nutzt ganz normal das Mobilfunknetz. Ist keins da, verbindet es sich über denselben Funkstandard NB-IoT mit dem Satelliten. Zum Start geht das mit Modulen von Nordic Semiconductor und aktueller Firmware, freigeschaltet wird zunächst für ausgewählte Kunden. In einer Vorführung schickte ein Toyota sogar eine Sprachnachricht über Iridium, dafür kam ein KI-gestützter Sprachcodec des Fraunhofer-Instituts IIS zum Einsatz.
Für wen das interessant ist.
Vor allem für Betriebe mit Geräten draußen im Feld: Landwirtschaft, Bau, Logistik, Energie, Wasserversorgung. Also überall dort, wo Maschinen oder Fahrzeuge auch in abgelegenen Gegenden erreichbar bleiben müssen, oder wo eine Verbindung bei einem Netzausfall nicht abreißen darf. Für das normale Smartphone ist dieser Dienst nicht gedacht.
greem-Einschätzung
Spannend für Firmen, noch nichts für das Handy.
Preise hat die Telekom nicht genannt, und die Hardware ist zum Start eingeschränkt. Wer aber heute schon Tracker, Sensoren oder Maschinen mit SIM-Karte im Einsatz hat und regelmäßig mit Funklöchern kämpft, sollte das Thema auf dem Zettel haben. Als Telekom-Partner schauen wir uns mit dir an, welche Geräte du hast, und klären mit unserem Geschäftskunden-Kontakt bei der Telekom, ob und wann das für dich infrage kommt.
IoT oder Maschinen mit SIM im Betrieb?
In unseren 7 greem-Filialen im Rhein-Main-Gebiet beraten wir Geschäftskunden zu Mobilfunk, IoT-Karten und Standortvernetzung. Mit festem Ansprechpartner.
Zum nächsten greem-ShopQuellen und Hinweise: Alle Angaben nach dem Beitrag „Telekom führt IoT-Roaming im Satellitennetz von Iridium ein“ von telecom-handel.de vom 18. September 2026, abgerufen am 22. September 2026, dort nach Angaben der Deutschen Telekom. Preise und Starttermine für einzelne Kunden nennt die Quelle nicht. Die Einordnung, für wen der Dienst geeignet ist, ist unsere eigene Einschätzung. Das Bild im Quellartikel ist eine KI-Illustration der Telekom, deshalb verwenden wir eine eigene Grafik von greem. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Irrtümer und Abweichungen vorbehalten.