United Internet aus Montabaur ist die Mutter von 1&1, 1&1 Versatel und Ionos. Bei den börsennotierten Töchtern liefen die Zahlen zuletzt schwach, jetzt folgt ein Restrukturierungsprogramm. Ziel ist nach Konzernangaben mehr Produktivität durch einfachere Führungsstrukturen und weniger Hierarchieebenen.
1&1 Versatel
Jede vierte Stelle beim Geschäftskundennetz.
1&1 Versatel betreibt das Glasfasernetz des Konzerns und versorgt vor allem Unternehmen mit Internet- und Standortvernetzung. Die Zahl der Vollzeitstellen soll von 1.350 auf 1.000 sinken. Das kostet 2026 einmalig rund 60 Millionen Euro und soll ab 2028 jedes Jahr rund 25 Millionen Euro zum Ergebnis beitragen. Umgesetzt werden soll das sozialverträglich, mit den Arbeitnehmervertretungen, über bestehende Altersteilzeit und Freiwilligenprogramme.
Ionos
450 Stellen weniger beim Hosting-Anbieter.
Bei Ionos sollen die Vollzeitstellen von rund 3.800 auf 3.350 sinken, etwa zur Hälfte im In- und Ausland. Der Hebel: technische Plattformen vereinheitlichen, KI einsetzen, Prozesse zusammenlegen. Die Kosten liegen 2026 bei rund 35 Millionen Euro, ab 2027 sollen bis zu 30 Millionen Euro im Jahr eingespart werden. Auch hier stehen Freiwilligenprogramme im Vordergrund.
greem-Einschätzung
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Zum nächsten greem-ShopQuellen und Hinweise: Alle Zahlen nach dem Beitrag „United Internet baut Stellen bei 1&1 Versatel und Ionos ab“ von telecom-handel.de vom 11. September 2026, abgerufen am 17. September 2026, dort nach Angaben von United Internet. Die Summe von 95 Millionen Euro ist die Addition der beiden genannten Einmalaufwendungen. Aussagen zu Auswirkungen auf Kunden macht die Quelle nicht; die Einschätzung ist unsere eigene Meinung. Titelbild: United Internet. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen, Irrtümer und Abweichungen vorbehalten.