Die Kurzfassung: congstar lässt Bestandskunden mit einem Zuhause-Tarif von DSL auf Glasfaser wechseln, ohne Kündigung, ohne neuen Vertrag und ohne Wechselgebühr. Glasfaser mit 150 Mbit/s kostet im Moment 36 Euro im Monat, genauso viel wie DSL mit 100 Mbit/s, monatlich kündbar, Festnetztelefonie ist nicht dabei. Telekom, Vodafone, Telefónica (o2) und Orange prüfen ein gemeinsames Gebot für europäische Satellitenfrequenzen im 2-GHz-Band, frei werden die laut heise frühestens Mitte 2029. Der blaue Punkt auf dem Galaxy zeigt, dass gerade eine App deinen Standort abfragt, ein Fehler ist er nicht. Und das Hama Bezahlarmband für rund 40 Euro macht jede Uhr mit 20 oder 22 Millimeter Bandbreite zum Bezahlgerät, funktioniert aber nicht mit jeder Bank.

36 €
congstar Zuhause 150 Flex (Glasfaser) im Monat, derzeit als Aktion statt 38 Euro, ohne Mindestlaufzeit
0 €
Wechselgebühr von DSL auf Glasfaser bei congstar, laut teltarif.de, der DSL-Anschluss läuft bis zum Umstellungstag weiter
2 GHz
Frequenzband für Satellitendienste, um das sich die vier Netzbetreiber gemeinsam bewerben wollen
39,99 €
unverbindliche Preisempfehlung für das Hama Bezahlarmband, in 20 oder 22 Millimeter, Schwarz oder Beige

Tipps & Ratgeber

congstar: von DSL auf Glasfaser, ohne Kündigung und ohne Aufpreis

Viele Haushalte im Rhein-Main-Gebiet haben einen DSL-Vertrag, und vor der Haustür hat die Telekom in den letzten Monaten Glasfaser gelegt. Die Frage, die wir im Laden oft hören: Muss ich dafür kündigen und neu abschließen? Bei congstar nicht. Markus Weidner hat das am 20. Oktober auf teltarif.de beschrieben, wir haben die Preise am selben Tag auf congstar.de nachgesehen. Kunden mit einem congstar-Zuhause-Tarif können die Anschlusstechnik wechseln, ohne den DSL-Vertrag zu kündigen und ohne neuen Vertrag. Eine Wechselgebühr fällt laut teltarif.de nicht an.

So läuft der Wechsel laut teltarif.de und congstar.de
Tarif (Stand 20.10.2026)Download / UploadMonatspreis
congstar Zuhause 100 Flex (DSL)100 / 40 Mbit/s36,00 € (Aktion, sonst 38,00 €)
congstar Zuhause 150 Flex (Glasfaser)150 / 75 Mbit/s36,00 € (Aktion, sonst 38,00 €)

Bei gleichem Preis bekommst du also mehr Tempo, vor allem beim Hochladen, 75 statt 40 Mbit/s. Das merkst du bei Videocalls, beim Hochladen von Fotos in die Cloud und wenn mehrere im Haushalt gleichzeitig streamen. Beide Tarife haben keine Mindestlaufzeit, der Bereitstellungspreis liegt derzeit bei 0 Euro, die Routermiete ist laut congstar dauerhaft auf 0 statt 5 Euro im Monat gesenkt. Wie lange der Aktionspreis gilt, schreibt congstar nicht, auf der Tarifseite steht nur „Nur für kurze Zeit“. Zwei Haken solltest du kennen: Die Zuhause-Tarife sind reine Internettarife ohne Festnetztelefonie, wer zu Hause weiter über die alte Nummer telefonieren will, braucht einen separaten Anbieter für Internettelefonie. Und wer bisher einen DSL-Router gekauft hat, muss am Umstellungstag neue Hardware haben. Was congstar Zuhause sonst enthält und was nicht, steht in unserem Beitrag zur dauerhaften Preissenkung im August.

Branche & Markt

Satellit fürs Handy: Telekom, Vodafone, o2 und Orange machen es offiziell

Wanderer mit Smartphone auf einem Hügel in der Abenddämmerung, am Himmel zieht ein Satellit vorbei

Satellitendienste sollen Funklöcher abseits der Orte schließen, nicht das Netz ersetzen. KI-generierte Illustration (greem / Z-Image).

Anfang Oktober waren es noch Gespräche, über die wir im Beitrag zum europäischen Satellitenbündnis berichtet haben. Am 19. Oktober haben die Deutsche Telekom, Orange, Telefónica und Vodafone eine Absichtserklärung unterschrieben, so steht es in der gemeinsamen Mitteilung, die Vodafone im eigenen Newsroom veröffentlicht hat. Die vier wollen prüfen, ob sie sich gemeinsam um die künftigen Frequenzen für mobile Satellitendienste in Europa bewerben. Ziel ist, dass Handys direkt mit dem Satelliten sprechen können, ohne Zusatzgerät, Fachbegriff „Direct to Device“.

Laut Mitteilung wollen die Netzbetreiber die nötige Bodentechnik sowie die Steuerung und Überwachung in Europa aufbauen, sich aber nicht direkt an einer Satellitenflotte beteiligen. Die Satelliten soll ein Partner liefern, der noch ausgewählt wird. Der Zugang soll allen Mobilfunkanbietern in Europa offenstehen, zu gleichen Bedingungen. Bestehende Satellitenpartnerschaften der vier bleiben unberührt. Laut heise geht es um das 2-GHz-Band, das heute unter anderem für Internet im Flugzeug genutzt wird. Die aktuellen Nutzungsrechte laufen im Mai 2027 aus, die EU-Kommission hat vorgeschlagen, sie um zwei Jahre zu verlängern, frei würden die Frequenzen damit Mitte 2029. Ein Drittel ist laut heise für staatliche Kommunikation vorgesehen.

Für dich heißt das: Heute ändert sich nichts an deinem Empfang. Die Absichtserklärung ist ein erster Schritt, kein Vertrag und keine Satellitenflotte. Bis Satellitenempfang im großen Stil kommt, laufen die bekannten Einzelprojekte weiter, laut heise will die Telekom in Deutschland ab etwa 2028 Starlink nutzen, Vodafone arbeitet mit AST SpaceMobile, o2 testet mit OQ Technology ab Anfang 2027 in Mecklenburg-Vorpommern. Wofür Satellit am Handy taugt, haben wir beim Satellitentest von o2 beschrieben: für Nachrichten und Notfälle dort, wo kein Mast hinreicht, nicht für schnelles Internet in der Stadt.

Tipps & Ratgeber

Blauer Punkt oben rechts auf dem Galaxy: kein Defekt, sondern dein Standort

Samsung Galaxy S24 in Violett und Gelb, Vorder- und Rückseite

Auch das Galaxy S24 bekommt One UI 9 mit Android 17. Foto: © Samsung, Pressefoto via samsung.com.

Samsung verteilt seit Wochen das große Update auf One UI 9, das auf Android 17 aufsetzt, zuerst auf die Galaxy-S26-Reihe, danach auf weitere Modelle. Seitdem fragen Kunden, warum oben rechts in der Statusleiste plötzlich ein blauer Punkt erscheint. Hayo Lücke hat das am 19. Oktober bei inside digital erklärt: Der Punkt ist ein Datenschutz-Hinweis. Google hat ihn mit Android 17 eingeführt, Samsung hat ihn übernommen. Er leuchtet, wenn eine App gerade auf deinen Standort zugreift, so wie der grüne Punkt seit Android 12 bei Kamera und Mikrofon.

Was du mit dem blauen Punkt machen kannst

Der Punkt ist also eher ein Gewinn: Du siehst endlich, welche App im Hintergrund wissen will, wo du bist. Wenn er dauernd leuchtet, lohnt ein Blick in die Liste, oft steckt eine App dahinter, die den Standort gar nicht braucht. Was das Update auf Android 17 sonst bringt und welche Galaxys es bekommen, steht in unserem Beitrag vom 7. Oktober.

Technik

Hama Bezahlarmband: kontaktlos zahlen mit jeder Uhr, aber nicht mit jeder Bank

Handgelenk mit Uhr am Bezahlarmband wird an ein Kartenterminal gehalten

Bezahlen per Handgelenk: Der NFC-Chip steckt im Armband, nicht in der Uhr. Foto: © Hama GmbH & Co KG, Pressebild via inside-digital.de.

Viele Kunden tragen eine klassische Armbanduhr oder eine Smartwatch ohne Bezahlfunktion und fragen, ob sie trotzdem am Handgelenk zahlen können. Seit Mitte Oktober gibt es dafür das Hama Bezahlarmband, laut netzwelt.de ist es seit dem 15. Oktober erhältlich. Es ist ein Silikonarmband in 20 oder 22 Millimeter Breite, in Schwarz oder Beige, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 39,99 Euro. Im Armband steckt ein NFC-Chip ohne Akku, der erst in der Nähe eines Kartenterminals aktiv wird. Du richtest ihn einmal in der App des schwedischen Anbieters Fidesmo auf einem Handy mit NFC ein und hinterlegst dort deine Debit- oder Kreditkarte. Statt der Kartennummer speichert das Armband einen Ersatzcode (Token), geht es verloren, sperrst du es in der App. Laut Hama ist die Lösung für Visa und Mastercard zertifiziert, über einem bestimmten Betrag fragt das Terminal wie gewohnt die PIN ab.

Der wichtigste Punkt vor dem Kauf ist deine Bank. Fidesmo nennt als unterstützte Institute in Deutschland unter anderem die Volksbanken Raiffeisenbanken und zahlreiche Sparda-Banken. Laut inside digital funktionieren außerdem unter anderem comdirect, Consorsbank und Klarna direkt, Sparkassen, DKB, ING, Deutsche Bank, Postbank und N26 dagegen nicht. Für diese Kunden gibt es Umwege über Zusatzdienste wie Curve, die eine Karte durchreichen, oder über ein Prepaid-Konto, das du vorher aufladen musst. Beides heißt: ein weiteres Konto, ein weiterer Anbieter, eigene Bedingungen. Prüf die aktuelle Bankenliste auf der Website von Fidesmo, bevor du kaufst. Wenn du eine Smartwatch mit eigener Bezahlfunktion hast, brauchst du das Armband nicht, wenn du lieber deine alte Uhr behalten willst, ist es eine pfiffige Lösung.

Fazit: Was du jetzt tun solltest

Hast du congstar DSL, prüf in der App, ob an deiner Adresse Glasfaser verfügbar ist, und kläre vor dem Wechsel die Routerfrage und, falls nötig, die Festnetztelefonie. Beim Satellitenempfang ist Geduld gefragt, die Absichtserklärung ist ein Signal, aber vor Ende des Jahrzehnts wird daraus kein Alltagsdienst. Siehst du auf deinem Galaxy den blauen Punkt, tipp ihn an und räum die Standortrechte auf. Und wenn du über das Hama Bezahlarmband nachdenkst, schau zuerst, ob deine Bank dabei ist.

greem-Einschätzung

Wir verkaufen dir nicht den schnellsten Anschluss, sondern den, der an deiner Adresse wirklich liegt.

Bei Glasfaser geht es selten um den Preis allein. Entscheidend ist, ob an deiner Adresse schon geschaltet werden kann, welcher Router dazu passt und ob du weiter mit deiner Festnetznummer telefonieren willst. Das klären wir mit dir, bevor du etwas unterschreibst. Bei den Satelliten-Meldungen bleiben wir nüchtern: Für dein Funkloch hilft heute eher ein Blick in die Netzabdeckung vor Ort als die Hoffnung auf 2029. Und beim blauen Punkt auf dem Galaxy gehen wir mit dir die Standortrechte durch, App für App, das dauert keine fünf Minuten.

Glasfaser prüfen, Router klären oder Handy-Einstellungen aufräumen?

Wir beraten herstellerneutral, prüfen die Verfügbarkeit an deiner Adresse und richten dein Handy mit dir ein. Komm einfach in einen unserer Shops im Rhein-Main-Gebiet – kein Termin nötig.

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Quellen: teltarif.de, „congstar: Von DSL zu Glasfaser ohne Aufpreis“ (Markus Weidner, 20. Oktober 2026); congstar, Tarifseiten congstar Zuhause 150 Flex und congstar Zuhause 100 Flex sowie Übersicht Zuhause (Preise abgerufen am 20. Oktober 2026); Vodafone Group, „Four European operators sign Letter of Intent to explore a joint bid for Mobile Satellite Services spectrum“ (gemeinsame Mitteilung von Deutsche Telekom, Orange, Telefónica und Vodafone, 19. Oktober 2026); heise online, „Telekom, Vodafone, Telefónica and Orange plan joint satellite bid“ (Oktober 2026); teltarif.de, „Europäische Netzbetreiber: Frequenzen für Satellitendienste“ (Henning Gajek, 19. Oktober 2026); inside digital, „Blauer Punkt auf Samsung-Handys: Diese Änderung musst du kennen“ (Hayo Lücke, 19. Oktober 2026); Android Open Source Project, „Privacy indicators“; inside digital, „Armband zum Nachrüsten: Damit werden analoge Uhren zur halben Smartwatch“ (Hayo Lücke, 19. Oktober 2026); netzwelt.de, „Hama bringt Bezahlarmband für analoge Uhren“ (Justin Munday, 15. Oktober 2026); Fidesmo, „Fidesmo Pay now supports over 860 banks including Volksbanken Raiffeisenbanken in Germany“ (Pressemitteilung). Aktionspreise bei congstar gelten laut Anbieter „nur für kurze Zeit“, ein Enddatum ist nicht genannt. Die Angaben zum 2-GHz-Band und zum Zeitplan stammen von heise, die gemeinsame Mitteilung selbst nennt kein Band und keinen Termin. Die Bankenliste für das Bezahlarmband kann sich ändern. Alle Angaben Stand 20. Oktober 2026, ohne Gewähr.