Ende Juni haben wir über die Serviceallianz des Fachhandels berichtet – damals war es eine Ankündigung. Jetzt ist sie Realität: Die gemeinsame Reparaturplattform ist seit dem 3. August online.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Seit dem 31. Juli gilt das neue Recht auf Reparatur. Reparieren soll Vorrang vor Wegwerfen bekommen – aber das nützt wenig, wenn niemand weiß, wo repariert wird. Genau diese Lücke schließt die Plattform.

Wer dahintersteht

Getragen wird reparieren-statt-wegwerfen.de von fünf der größten Verbundgruppen des deutschen Fachhandels – gemeinsam mit einem Versicherer, den du von uns kennst:

Die Partner der Plattform

Das ist eine bemerkenswerte Allianz: Unternehmen, die sonst im Wettbewerb stehen, bauen zusammen eine Infrastruktur auf, von der am Ende der Kunde profitiert. Weitere Betriebe sollen schrittweise dazukommen.

So funktioniert die Suche

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Gerätekategorie wählen. Also zum Beispiel Smartphone, Waschmaschine oder Fernseher.

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Hersteller und Wohnort eingeben. Damit weiß die Plattform, welche Betriebe dein Gerät überhaupt bearbeiten.

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Passende Betriebe ansehen. Du bekommst Werkstätten in deiner Nähe angezeigt – mit Kontaktdaten und Leistungsprofil.

Keine Registrierung nötig. Du musst kein Konto anlegen, keine E-Mail-Adresse hinterlassen, nichts bestätigen. Suchen, finden, anrufen. So sollte das sein.

Zusätzlich erklärt die Plattform die gesetzlichen Vorgaben rund um das Recht auf Reparatur – für viele der eigentlich schwierigere Teil.

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Warum das nötig war: Nur 44 Prozent kennen ihr Recht

Eine Zahl aus der Meldung zeigt, wo das eigentliche Problem liegt: Laut einer Untersuchung haben bislang 44 Prozent der Verbraucher überhaupt vom Recht auf Reparatur gehört. Anders gesagt: Mehr als die Hälfte weiß nicht, dass sie neue Rechte hat.

Das deckt sich mit dem, was wir am Tresen erleben. Die meisten Menschen entscheiden bei einem Defekt aus dem Bauch heraus – und der sagt oft: „Lohnt sich eh nicht." Dabei stimmt das in vielen Fällen einfach nicht.

greem-Einschätzung

Gut für die Branche – und du musst dafür nicht mal die Plattform nutzen.

Wir finden diese Allianz richtig. Reparatur war jahrelang das Stiefkind des Geräteverkaufs, und dass ausgerechnet Wettbewerber sie jetzt gemeinsam sichtbar machen, ist ein starkes Signal. Für dich heißt das aber vor allem eines: Du hast eine Anlaufstelle mehr. Wenn dein Handy oder Tablet kaputt ist, brauchst du keine Plattform, um zu uns zu finden – komm einfach vorbei, wir schauen es uns an und sagen dir ehrlich, ob sich die Reparatur lohnt oder nicht. Und wenn es um ein Gerät geht, das wir nicht selbst machen, ist die Suche ein guter zweiter Schritt.

Handy oder Tablet defekt?

Bring es einfach in einen unserer greem-Shops im Rhein-Main-Gebiet. Wir prüfen den Schaden, klären deine Ansprüche und sagen dir offen, was sich lohnt. Kein Termin nötig.

Zum nächsten greem-Shop

Quelle: telecom-handel.de – „Reparaturplattform der Verbundgruppen startet", Roland Bernhard, 3. August 2026. Angaben zu Partnern, Funktionsweise und Studienergebnis nach Telecom Handel. Titelbild: © Westend61 / Bartek Szewczyk (via telecom-handel.de). Die Plattform wird von den genannten Partnern betrieben, nicht von greem – für Inhalte und Verfügbarkeit dort sind die Betreiber verantwortlich. Angaben ohne Gewähr.