+3,0 %
Umsatzplus im Konzern – 8,3 Mrd. EUR im Quartal
−11,1 %
Umsatzminus in Deutschland – 1,8 Mrd. EUR
1.100
Stellen fallen 2026 in Deutschland weg
+30.000
neue Mobilfunk-Vertragskunden – trotz allem

Wenn ein Konzern Quartalszahlen vorlegt, die „über den Erwartungen“ liegen, ist das normalerweise eine gute Nachricht. Bei Telefónica stimmt das auch – nur eben nicht überall. Der Konzern legte im zweiten Quartal 2026 beim Umsatz um 3,0 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro zu, das bereinigte Ebitda stieg sogar um 6,4 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Getragen wird dieses Wachstum aber von anderen Märkten. Im ersten Halbjahr kamen 40 Prozent des Konzernumsatzes aus Spanien und 31 Prozent aus Brasilien. Deutschland – immerhin einer der Kernmärkte – steuerte 23 Prozent bei. Und dort zeigen die Pfeile nach unten.

Die deutschen Zahlen im Detail

KennzahlQ2 2026Veränderung
Umsatz Telefónica Deutschland1,8 Mrd. EUR−11,1 %
Ebitda Deutschland0,6 Mrd. EUR−7,2 %
Umsatz Konzern gesamt8,3 Mrd. EUR+3,0 %
Ebitda Konzern gesamt2,9 Mrd. EUR+6,4 %

Das Detail, das die Schlagzeile relativiert

Ein zweistelliges Umsatzminus klingt nach Kundenschwund. Genau das ist es aber nicht. Zwei Effekte erklären den Großteil des Rückgangs:

Warum der Umsatz einbrach

Und die andere Seite: Im selben Quartal hat O2 in Deutschland 30.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden gewonnen. Auch der Absatz von M2M-SIM-Karten – also Karten für vernetzte Maschinen, Fahrzeuge und Geräte – ist gestiegen. Das eigentliche Endkundengeschäft läuft also, während die Bilanz einen Sondereffekt verdaut.

Der Sparkurs wird konkret

Trotzdem bleibt Deutschland unter Druck – und der Konzern reagiert. Über den Umbau hatten wir bereits Mitte Juli berichtet; jetzt sind die Zahlen konkreter:

Das Sparprogramm in Deutschland

Was das für dich als O2-Kunde bedeutet

Erstmal die Entwarnung: An deinem Vertrag, deinem Tarif und deinem Netz ändert sich durch Quartalszahlen nichts. O2 baut weiter Netz aus und gewinnt sogar Kunden dazu.

Spürbar wird für dich vor allem ein Punkt: 60 geschlossene Shops und dünner besetzte Callcenter bedeuten weniger Anlaufstellen. Wer bisher gern in den Laden gegangen ist, um eine Rechnung zu klären, einen Vertrag zu verlängern oder eine neue SIM zu holen, findet künftig womöglich keinen Standort mehr in der Nähe – oder wartet in der Hotline länger.

greem-Einschätzung

Wir führen O2 weiter – und bleiben da, wo wir sind.

Uns liegt nichts daran, über einen Anbieter herzuziehen, den wir selbst im Portfolio haben: O2 ist bei uns ganz normal buchbar, Verträge, Verlängerungen und Beratung inklusive. Was uns an der Meldung aber wirklich beschäftigt, ist die Shopschließung. Wenn große Anbieter Standorte abbauen, verschwindet genau das, was viele Kunden brauchen: ein Mensch vor Ort, der zuhört und Dinge erklärt. Genau da bleiben wir. Unsere Shops im Rhein-Main-Gebiet stehen, und wir beraten dich zu O2 genauso wie zu jedem anderen Anbieter – ohne dich zu irgendetwas zu drängen.

Fragen zu deinem O2-Vertrag?

Ob Verlängerung, Tarifwechsel oder Rechnung – komm einfach in einen unserer Shops im Rhein-Main-Gebiet. Kein Termin nötig.

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Quelle: telecom-handel.de – „Deutschland bleibt das Sorgenkind im Telefónica-Konzern“, Boris Boden, 29. Juli 2026. Alle Quartalszahlen, Kundenzahlen und Angaben zum Sparprogramm nach Telecom Handel bzw. Telefónica. Angaben ohne Gewähr.