−2 %
Fitness-Armbänder im zweiten Quartal
+6 %
Smartwatches im selben Zeitraum
46 %
Apple bei Smartwatches – zuvor 48 %
419 €
Einstiegspreis der neuen Pixel Watch 5

Zwei Meldungen vom selben Tag, die man zusammen lesen sollte: Die Marktforscher von Omdia haben Zahlen zum Wearable-Markt vorgelegt, und Google hat die Pixel Watch 5 vorgestellt. Das eine erklärt, warum das andere so bepreist ist.

Was die Zahlen sagen

Im zweiten Quartal 2026 wurden 2 Prozent weniger Fitness-Armbänder verkauft als ein Jahr zuvor. Smartwatches legten im selben Zeitraum um 6 Prozent zu. Unterm Strich lautet das Fazit: Der Boom bei den Wearables ist vorbei.

SmartwatchesMarktanteil Q2 2026Vorher
Apple46 %48 %
Samsung15 %17 %
Garmin15 %11 %
Huawei7 %
XTC / Imoo6 %

Über den Gesamtmarkt aller Wearables gerechnet führt übrigens Huawei mit 18 Prozent vor Apple, Samsung und Garmin – weil dort die günstigen Armbänder mitzählen.

Der eigentliche Befund: Die Mitte bröckelt

Die interessanteste Aussage steckt nicht in den Marktanteilen, sondern in der Frage, welche Geräte sich verkauft haben. Gewonnen haben sehr günstige Armbänder ohne Display und hochwertige Sport-Smartwatches. Schwächer lief alles dazwischen.

Das erklärt auch Garmins Sprung von 11 auf 15 Prozent. Wer heute eine Uhr kauft, tut es entweder aus einem sehr klaren Grund – ich will meine Läufe messen – oder er will nur Schritte und Schlaf und gibt dafür möglichst wenig aus. Das unentschlossene Mittelfeld, das ein bisschen von allem kann, verliert.

Vor zwei Monaten sah das noch anders aus: Da hatten wir über ein Wachstum von 4 Prozent im ersten Quartal berichtet. Ein Quartal später hat sich das Bild gedreht – ein guter Beleg dafür, wie wenig eine einzelne Marktzahl aussagt.

Und mittendrin: die Pixel Watch 5

Google positioniert sein neues Modell ausdrücklich als KI-Smartwatch. Die Eckdaten:

Pixel Watch 5 im Überblick

In Deutschland ist die Uhr ab sofort vorbestellbar. Die Notruffunktion per Satellit soll EU-weit kommen, ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

Zwei Dinge, die wir dazu sagen müssen

Ehrlich eingeordnet

Was heißt das für deinen Kauf?

Die Marktzahlen sind eigentlich eine gute Kaufberatung. Wenn die Mitte verliert, lohnt es sich, vorher eine Frage zu beantworten: Wofür genau will ich die Uhr?

Drei ehrliche Empfehlungen

greem-Einschätzung

Die beste Uhr ist die, die zu deinem Handgelenk passt – nicht die mit den meisten Funktionen.

Uns fällt im Laden auf, dass fast niemand mit einer konkreten Frage kommt, sondern mit einem Gefühl: „So eine Uhr wäre schon praktisch.“ Genau da lohnt es sich, kurz innezuhalten. Wer nur wissen will, wie er geschlafen hat, braucht kein Gerät für 450 Euro. Wer dagegen dreimal die Woche läuft, ärgert sich über eine billige Uhr, deren GPS im Wald aussteigt. Komm vorbei, leg dir ein paar Modelle ums Handgelenk und sag uns, was du damit vorhast. Wir sagen dir dann ehrlich, ob es die teure sein muss – und ob dein Tarif die LTE-Variante überhaupt hergibt.

Welche Uhr passt zu dir?

Probier sie an und lass uns kurz über deinen Alltag reden. Wir prüfen auch gleich, ob dein Tarif Multi-SIM unterstützt. Komm einfach in einen unserer Shops im Rhein-Main-Gebiet – kein Termin nötig.

Zum nächsten greem-Shop

Quellen: telecom-handel.de – „Markt für Wearables im Rückwärtsgang“ und „Google positioniert die Pixel Watch 5 als KI-Smartwatch“, beide von Boris Boden, 14. August 2026. Die Marktzahlen stammen vom Marktforscher Omdia und beziehen sich auf das zweite Quartal 2026; konkrete Stückzahlen werden dort nicht genannt. Gerätedaten und Preise nach Angaben von Google. Der Vergleich mit dem ersten Quartal bezieht sich auf unseren früheren Beitrag auf Basis von Counterpoint Research – unterschiedliche Marktforscher erheben unterschiedlich, die Zahlen sind daher nicht direkt gegeneinander aufrechenbar. Preise sind unverbindliche Herstellerangaben. Angaben ohne Gewähr.